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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 23.03.2016
Speicher-Tuning: RAM aufrüsten                              ACHTUNG: Wie immer gilt - bevor Sie Arbeiten am PC machen, sollten Sie sich elektrostatisch  entladen. Da Speichermodule etwas empfindlich sind, sollten Sie diesen Schritt tun.   Wie erfahre ich welchen Speicher ich brauche? Bevor Sie an den Ausbau (Aufrüsten) Ihres Speichermoduls gehen, sollten Sie natürlich wissen  welcher Speicher für Ihr Mainboard benötigt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies heraus- zubekommen. Es kann auf Ihrer Rechnung stehen, Sie könnten im Handbuch nachschauen oder Sie installieren das Programm EVEREST. Einen Link dazu finden Sie hier. Mit dem Programm  EVEREST kann man sich genau anzeigen lassen welche Speichermodule auf Ihrem Motherboard  verbaut sind. Sie können bereits auf dem Desktop erkennen ob noch Plätze frei sind und welchen  Speicher Sie kaufen sollten. Ausbauen alter Speichermodule (DIMM) Vorgehensweise ist bei anderen Speichermodulen ähnlich oder gleich Es ist manchmal nötig vorhandene Speichermodule durch schnellere, größere oder weil Speicher- module defekt sind zu ersetzen. DIMM Speichermodule werden durch einen Hebelmechanismus  Bild 1 im Sockel festgehalten. Sie sollten auf keinen Fall versuchen, sie mit Gewalt herauszuziehen  denn dabei können Sie den Speicher oder Sockel zerstören. Was noch schlimmer wäre, Sie könnten  dabei auch das Motherboard zerstören. Um an die Speichermodule heranzukommen, müssen Sie eventuell  einige Flachbandkabel zu den  Festplatten, zum Diskettenlaufwerk und optischen Laufwerken zur Seite schieben oder entfernen.  Aber merken oder notieren Sie wo die Kabel später wieder hingehören. Damit das Modul leicht ausgebaut und das neue eingebaut werden kann, sollten Sie mit Ihren  Fingern gut an die Seiten des Sockels kommen. Die Hebel sollten gut zu bedienen sein. Wer keine Kabel abziehen mag, kann manchmal die schnellere Methode wählen und einfach eine  Schraube oder Hebel am Laufwerkschacht lösen und das Laufwerk ein wenig aus dem Gehäuse nehmen. Dadurch werden die Kabel gestreckt und man kommt so gut an die Speichermodule. Wenn Sie genügend Platz haben, drücken Sie mit zwei Fingern gleichzeitig Bild 2 den linken und rechten Hebel an denSeiten der Modulhalterung nach außen und unten. So wird das Speichermodul sanft aus dem Sockel gehoben. Sollten Sie aber zu wenig Platz haben, können Sie erst den einen und dann den anderen Hebel Bild 3 nach unten drücken. Auf diese Art wird das Modul zwar etwas schief herausgehebelt was mechanisch nicht viel ausmacht. Das Modul hängt nun nur noch leicht im Sockel, nehmen Sie es möglichst in der Mitte Bild 4 und ziehen es senkrecht nach oben heraus. Legen Sie das Speichermodul auf eine antistatische Unterlage. Sie können da die Verpackung nutzen die Sie mit dem Kauf der neuen erhalten haben.  Bild 1                                         Bild 2                                         Bild 3                                     Bild 4 Einbau neuer Speichermodule (DIMM) Die neuen Speichermodule sind eigentlich einfach einzubauen, in der Regel muss man sie nur  einstecken und verriegeln. Aktuelle Chipsätze, die in Richtung Speicher eine Art Kanalbündelung (Dual Channel) anbieten sind             strategische Fähigkeiten gefragt. SIMM`s (Single Inline Memory Module) Speichermodule mussten immer paarweise ein- oder ausge- baut werden (SIMM`s waren die Vorgänger der DIMM`s). Bei DIMM Speichermodule (Dual Inline  Memory Module) ist das nicht der Fall, diese können auch einzeln und bunt gemischt werden. Unter Umständen ist das aber nicht sinnvoll, die leistungsfähigeren Chipsätze bieten das Dual Channel an. Nach Möglichkeit sollte versucht werden, ein Dual Channel fähiges Motherboard auch so zube- stücken, dass es im Dual Channel Modus arbeitet. Zum Vergleich sehen Sie im Bild 5 die Sockelbelegung von SIMM`s (Single Inline Memory Module) Speichermodulen. SIMM Speichermodule kann man an deren leichten schräge Lage erkennen. Da die Module dicht  hintereinander angelegt sind, kann man unten liegenden Speicher schwer ausbauen. Daher wird man  die davorligenden Module vorher entfernen müssen.                                                                        Bild 5               
Ein Speichermodul oder Speicherriegel ist eine kleine Leiterplatte, auf der mehrere Speicherbausteine (Dynamisches RAM in Form von integrierten Schaltkreisen) aufgelötet sind. Speichermodule bilden oder erweitern den Arbeitsspeicher elektronischer Geräte wie Computer oder Drucker und werden dort in speziell dafür vorgesehene Steckplätze gesteckt. Die Bezeichnung Speichermodul wird seltener auch für Speicherkarten oder USB-Sticks verwendet. Hier stelle ich einige Bauformen von Speichermodulen vor: Handelsübliche Modul-Bauformen für Personal Computer (PC) sind oder waren:     Single Inline Memory Module (SIMM) (Dieses hat nur eine Reihe von Leitungen,     jede davon ist auf beiden Seiten durch einen Kontakt vertreten): 8 Bit breite Module     (30 Kontakte) Diese gab es auch in einer Variante mit Anschlusspins; sie wird als     Single Inline Pin Package (SIPP) bezeichnet, und entspricht praktisch einem SIMM     mit an die Kontaktflächen angelötete Anschlussstifte.                                                                                                                                                                                                                                                                                                    30-poliger SIMM-Riegel         PS/2-SIMMs, 32 bit breit, 72 Kontakte, bestückt mit             Fast Page Mode (FPM) DRAM oder             Extended Data Output (EDO) DRAM                                                                                                                                                                                                                                                                          72-poliger PS/2-SIMM-Riegel                                                                                            Dual In-line Memory Module (DIMM) (Hier sind die Kontakte beider Seiten unabhängig voneinander.), 64 bit breit, bestückt mit:         Synchronous Dynamic Random Access Memory (SDRAM, SDR)         Double Data Rate (DDR-SDRAM, DDR)         Double Data Rate 2 (DDR2-SDRAM, DDR2)         Double Data Rate 3 (DDR3-SDRAM, DDR3)         Double Data Rate 4 (DDR4-SDRAM, DDR4)         Small Outline Dual Inline Memory Module (SO-DIMM) für geringeren Platzbe-                               DIMM bestückt mit 512 MByte SDRAM        darf (beispielsweise in Notebooks)         Micro Dual-Inline Memory Module (Micro-DIMM)     Rambus Inline Memory Modul (RIMM), 16 bit breit     Small Outline RIMM (SO-RIMM)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        RIMM-Modul Herstellerabhängige Modulformen (beispielsweise für Server) und solche für besondere Anforderungen gibt es in großer Zahl, darunter auch DIMMs mit EDO-RAM. Andererseits verwenden andere Gerätetypen Drucker, RAID-Controller) durchaus gängige PC-Module. SIMM-Speichermodule (asynchron) sind „unbuffered“ oder „buffered“, DIMM-Speichermodule (synchron, SDR, DDR) entsprechend „unregistered“ oder „registered“. Als Weiterentwicklung der registered-Module sind DDR2- und DDR3-Module als Fully Buffered DIMM (FB-DIMM) eingeführt worden. Gepufferte Module (buffered, registered, fully-buffered) sind beim Zugriff durch die Latenz des Puffers einen Taktzyklus langsamer, dafür sinkt die elektrische Belastung des Speicherinterfaces im Chipsatz bzw. in der CPU. Dies macht solche Module, insbesondere für Serveranwendungen mit großem Speicherausbau, durch eine höhere Anzahl von Speichermodulen sinnvoll.
Hinweis: Einige Texte sind von mir selbst geschrieben, andere aus Büchern übernommen und teilweise überarbeitet worden. Manche aus dem Internet gelesen und nach Bearbeitung übernommen. Bei der großen Anzahl der Texte können einzelne Angaben zu Quellen nicht gemacht werden. Sollte ein Verfasser von Texten, Hinweise zu seinen erkennen können, so hoffe ich, daß er sein Einverständnis gibt und  bedanke mich dafür bei ihm. Bei vielen habe ich angefragt. Sollte ich den einen oder anderen vergessen haben, bitte ich diesen um sein Verständnis. Sollte er damit nicht einverstanden sein dann bitte eine E-Mail an: mailto:webmaster@computerhilfe-horch.de
Die Beschreibungen sind so genau wie möglich gehalten. Sollte dennoch etwas schief gehen wird keine Haftung übernommen.                           Alle Arbeiten am PC geschehen auf EIGENE GEFAHR.
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