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  Hier gelangen Sie zu einer kleinen MS - DOS - Geschichtsreise 
       MS-DOS MS-DOS (MicroSoft Disk Operating System) ist ein älteres Betriebssystem für Personalcomputer. Es wurde ur- sprünglich für den IBM-PC entwickelt und ist auch heute noch das am weitesten verbreitete Betriebssystem auf den dazu kompatiblen Maschinen. Die aktuellste Version ist 8.0. Mit Ausnahme von "Windows NT" (und der in Entwicklung befindlichen Version MS Windows 4.0 bzw. Windows 95) ist MS-DOS auch die Voraussetzung für den Einsatz der populären graphischen Benutzeroberfläche MS Windows. Es sei angemerkt, dass MS-DOS der heute zur Verfügung stehenden Hardware (486er Prozessor, Pentium ...) nicht  mehr angemessen ist. Es ist ein "Einbenutzer-System". Die Speicherverwaltung ist problematisch, da im Grunde nur ein Arbeitsspeicher von 640 KB direkt benutzt werden kann. Das 16-Bit- Adressierungsverfahren mit 64-KB-Segmen- ten begrenzt den adressierbaren Speicherbereich auf maximal 1088 KB. Boot-Prozeß (Systemstart) beim Einschalten (Kaltstart) oder Neustart (Warmstart). Neustart mit Reset -Knopf (falls einer vorhanden) oder durch Drücken der folgenden Tastenkombination Alt+Strg+Entf bzw. Alt+Ctrl+Delete. Laden von DOS. Erforderlich: Eine spezielle Systemdiskette bzw. bootfähige Festplatte. Erforderliche Dateien von MS_DOS sind folgende: IO.SYS (bzw. IBMBIO.COM; BIOS, Ein-/Ausgaberoutinen) und MSDOS.SYS (bzw. IBMDOS.COM; DOS-Routinen) als versteckte Dateien sowie COMMAND.COM (Befehls-Interpretierer). Hinweis: IO.SYS und MSDOS.SYS werden permanent ins RAM geladen, COMMAND.COM nicht (nur zum Teil). COMMAND.COM führt die internen Befehle selbst aus (CD, CLS, COPY, DATE, DEL, DIR, ECHO, ERASE, MD, PATH, PROMPT, RD, REN, SET, TIME, TYPE, VER, VERIFY, VOL), ruft externe DOS- Befehle von der Platte/Diskette ab (FORMAT FORMAT.EXE, PRINT PRINT.EXE, EDLIN EDLIN.EXE [Zeilen-Editor]) und sucht sonstige Programme (.COM, .EXE, .BAT) im "Suchpfad" (PATH).
Basisdaten
Entwickler: Microsoft (ursprünglich SCP/Tim Paterson) Erscheinungsdatum: 12. August 1981 Aktuelle Version: 8.0 (Ende 1999 Anfang 2000) Abstammung: QDOS/86-DOS PC-DOS (lizenziert für IBM) MS-DOS Kernel: monolithisch (Assembler) Chronik: QDOS/86-DOS bis 1.14 PC-DOS 1.0 PC-DOS 1.1/MS-DOS 1.25 MS-DOS bis 6.22 MS-DOS 7.0 bis 8.0 (mit Windows) Architekturen: IBM PC (x86 ab 8086 / 8088) Lizenz: proprietär Website: nicht mehr verfügbar (www.microsoft.com)
Dateien, Unterverzeichnisse Dateinamen (z.B. MeinName oder Datennam.exe ) bestehen aus maximal 8 Zeichen; optional kann ein Punkt (.) und eine Erweiterung aus maximal 3 Zeichen folgen. Groß- und Kleinbuchstaben werden unter DOS nicht unterschieden. Alle auf Disketten/Platten gespeicherte Information wird in Form von Dateien  (files) verwaltet. Achtung: Speicherplatz wird stets in Clustern reserviert. Selbst eine nur 1 Byte lange Datei beansprucht auf einer 200 MB Festplatte 4096 Byte (= 1 Cluster)! Ordnungsprinzipien  1.) Dateien (files) können auf verschiedenen Laufwerken gespeichert sein / werden. Angabe des Laufwerks durch den Laufwerks- buchstaben , gefolgt von einem Doppelpunkt. Beispiel: Erstes Laufwerk (Diskettenlaufwerk)  A:, C:, D: Festplatte (Partitioniert), E: Netzwerk-Platte. 2.) Unterverzeichnisse als "Ordner": Unmittelbar auf einem Laufwerk liegt das Hauptverzeichnis. Wegen dessen begrenzter Kapazität und insbesondere aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Unterverzeichnisse angelegt. Jedes Unterverzeichnis hat einen eigenen  Verzeichnisnamen, der analog zu einem Dateinamen gebildet wird; eine Erweiterung ist erlaubt, wird aber in der Regel nicht verwendet. Unterverzeichnisse können weitere Unterverzeichnisse haben (Verschachtelung). Zur Bildung von Pfadnamen  werden Unterverzeichnisnamen und Dateinamen durch einen "Backslash" (umgekehrter Schrägstrich \ ) voneinander getrennt. Vollständige Dateibezeichner bestehen aus: Laufwerksbuchstabe C: (oder D: E:) Pfad (= Unterverzeichnis[se]) \Eigene\Texte  Dateiname Rechnung Erweiterung                    .TXT Dateibezeichner                C:\Eigene\Texte\Rechnung.TXT Hinweise: Wird nur ein Dateiname (ohne Pfad) angegeben, sucht DOS im aktuellen Unterverzeichnis. (Das Verzeichnis kann mit dem Kommando CD gewechselt werden.) Bei einigen DOS-Kommandos (DIR, DEL, COPY) können Platzhalter im Dateinamen verwendet werden: * steht für 1 beliebiges Zeichen, # steht für mehrere (oder auch gar kein) Zeichen. Beispiele: COPY #.TXT A: (kopiere alle Texte auf die Diskette) DEL Rechnung*.BAK (löscht die Sicherheitskopien der Rechnung) Ausführbare Programme haben die Erweiterung .EXE oder .COM (diese brauchen zum Starten nicht mit angegeben zu werden; das gleiche gilt für Stapeldateien .BAT). DOS-Befehle  Externen Befehle sind nur dann ausführbar, wenn der Rechner die dazugehörigen Dateien auch finden kann. Dazu müssen sich Befehle im richtigen Unterverzeichnis befinden oder in der AUTOEXEC.BAT  eine Pfadanweisung wie PATH=C:\DOS angelegt haben. Interne Befehle sind durch das Programm COMMAND.COM, das beim Starten des Rechners geladen wird, ständig verfügbar.
A
Hinweis: Einige Texte sind von mir selbst geschrieben, andere aus Büchern übernommen und teilweise überarbeitet worden. Manche aus dem Internet gelesen und nach Bearbeitung übernommen. Bei der großen Anzahl der Texte können einzelne Angaben zu Quellen nicht gemacht werden. Sollte ein Verfasser von Texten, Hinweise zu seinen erkennen können, so hoffe ich, daß er sein Einverständnis gibt und  bedanke mich dafür bei ihm. Bei vielen habe ich angefragt. Sollte ich den einen oder anderen vergessen haben, bitte ich diesen um sein Verständnis. Sollte er damit nicht einverstanden sein dann bitte eine E-Mail an: mailto:webmaster@computerhilfe-horch.de
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