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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 30.03.2016
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                       Datenrettung / Sicherung     Festplatte  (Wie ist eine HDD = Hard Disk Drive aufgebaut und wie funktioniert sie) Als Festplatte wird das Speichermedium eines Computers in der Elektronik bezeichnet. Die Festplatte eines Computers (HDD = Hard Disk Drive) speichert alle verwendeten Dateien (Text, Programme, Bilder u.v.m) des Com- puters oder Betriebssystems ab. Eine Festplatte besteht, wie der Name schon sagt, aus Platten. Meist sind es zwei übereinander gelegte Platten, die auf den Antriebsmotor geschraubt sind. Zu jeder Platte gehörte dann noch ein Lese-/Schreibkopf. Die meisten Fest- platten sind nach diesem Prinzip aufgebaut.         Jede Festplatte kann deswegen       ausgetauscht werden. Es gibt     nicht nur Festplatten im Com-     puter, sondern auch externe     Festplatten. Diese funktionieren     genauso, wie die Festplatten im     Computer, nur dass sie nicht fest     ins System installiert werden müssen. Nun zur eigentlichen Datenrettung /  Sicherung (Wie gehe ich vor - Workshop in 7 Schritten)                                                                    Datensicherung  Sie haben sicherlich schon einmal vergeblich nach einem Dokument auf Ihrer Festplatte gesucht, das Sie soeben erst erstellt oder bearbeitet haben. Aus unerklärlichen Gründen war es auf einmal nicht mehr da. Der Computer hat Ihr Dokument einfach gelöscht, verschluckt oder sonst irgendwas damit gemacht. Spätestens jetzt wissen Sie, dass gespeicherte Daten auf ihrer Festplatte nicht für alle Zeiten abrufbar und sicher sind. Um sicher gehen zu wollen, sollten sie Ihre Daten regelmäßig extern abspeichern. Es gibt unterschiedliche Speichermethoden. Die Wege dafür - bis zur Unterstützung durch Backup-Software - werde ich Ihnen im An- schluß näherbringen.                        Wie arbeitet mein PC  Sämtliche Daten auf Ihrem PC werden innerhalb der Festplatte auf magnetisierbaren Scheiben gespeichert. Diese Scheiben liegen übereinander und bilden einen Plattenstapel, der sich bis zu 15.000 mal in der Minute dreht – dies ist eine große Belastung. Defekte in diesem Bereich sind selten, kommen aber vor. Aufgezeichnet und gelesen wer- den die Daten auf elektromagnetischem Weg mit Hilfe eines Schreib- und Lesekopfs. Um zu verhindern, dass der Kopf die sich drehenden Scheiben im laufenden Betrieb berührt und zerkratzt, schwebt er auf einer hauchdünnen Luftschicht. Wird der Rechner während des Betriebs Erschütterungen ausgesetzt wird, kann der Schreib-/Lesekopf die Plattenoberfläche berühren und (teilweise) zerstören. Im Fachjargon wird das als „Headcrash“ bezeichnet. Da die Datenaufzeichnung auf elektromagnetischem Weg erfolgt, können auch starke magnetische Felder, zum Beispiel in der Nähe von Elektromotoren oder Lautsprechern, Ihre Daten zerstören.
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                       So gehen (können) Daten verloren gehen   Ein häufiger Weg des Datenverlusts: Man löscht Daten selbst versehentlich. Um dies rückgängig zu machen, gibt es in Betriebssystemen eine Art Papierkorb. Dorthin gelangen die gelöschten Dateien erst einmal und können jederzeit wieder hergestellt werden. Haben Sie den Papierkorb jedoch geleert, dann sind die darin enthaltenen Dateien in der Regel gelöscht. Das Gleiche gilt, wenn Sie den Papierkorb so eingerichtet haben, dass er Daten sofort automatisch löscht. Ebenso oft werden Daten irrtümlich überschrieben. Oft passiert das, wenn Sie ein bereits bestehendes Textdokument als Vorlage für ein neues Schreiben benutzen wollen, ab- ändern, und dann versehentlich unter dem alten Namen speichern. Gefährlich für Daten ist auch, wenn der Computer nicht vorschriftsgemäß heruntergefahren, sondern einfach nur ausgeschaltet wird. Und dann sind da natürlich noch die Gefahren, die von Computerschädlingen wie Viren und Würmern und von Hacker- Angriffe ausgehen.                                               Welche Daten sollen gesichert werden?   Für all diese Probleme gibt es schließlich eine Lösung: die Sicherung der Daten (Datensicherung). Dabei werden die Daten, die Sie brauchen - im Zweifel sollten alle Daten - regelmäßig auf einen externen Datenträger gesichert (kopiert) werden, den Sie sicher verwahren können. Betriebssystem und Programme:  Wenn Dateien des Betriebssystems und der installierten Programme beschädigt werden, kann das dazu führen, dass ein Anwendungsprogramm oder auch das Betriebssystem nicht mehr funktioniert. Trotzdem müssen diese Dateien nicht zwingend gesichert werden. Denn meistens gibt es fürs Betriebssystem Reparaturmechanismen. Oder man installiert das Betriebssystem mit den Original-CDs neu, das aber sehr Zeitaufwendig ist, weil alle Anwendungsprogramme auch neu installiert werden müssen. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn Sie die Programme auf Ihre Bedürfnisse hin verändert haben, dann sollten Sie die so genannten Konfigurationsdateien extern speichern, weil Ihre Änderungen darin abgespeichert sind. Dazu zählen auch Wörterbücher. Das sind Dateien, in die Sie Wörter geschrieben haben, die Ihr PC bei der Rechtschreibprüfung noch nicht kannte. Achtung: Ihre Anwendungsprogramme, Konfigurationsdateien, Wörterbücher etc. verschwinden, wenn Sie das Betriebssystem komplett neu aufspielen. Sichern Sie also alle wichtigen Dateien vorher! Ich persönlich empfehle eine komplette Datensicherung der gesamten Festplatte. Dafür gibt es proffesionelle Back-up Programme (z.B. Acronis, Drive Image u.v.m.) Anwendungsdaten:  Was viel schlimmer ist, ist der Verlust der Anwendungsdaten, also Dateien, die von Ihnen selbst erstellt und auf dem Computer gespeichert wurden. Dies können Texte, Bilder, Tabellen oder andere Dokumente sein. Verschwinden diese Informationen, sind sie auf Nimmerwiedersehen verloren. Da hilft kein Zaubern, sondern nur eine regelmäßige Datensicherung. Welchen Aufwand und wie viel Zeit Sie bei der Datensicherung betreiben wollen, also wie oft Sie welche Dateien extern abspeichern, hängt ganz allein von Ihnen ab.                        So wird eine Datensicherung durchgeführt  Ihre Daten können Sie grundsätzlich auf drei unterschiedliche Weisen sichern: 1.) Volldatensicherung  Bei der Volldatensicherung werden alle zu sichernden Dateien zu einem vorbestimmten Zeitpunkt auf einen zusätzlichen Datenträger (externe Festplatte, CD/DVD oder andere) gespeichert. Vorteil: Alle Daten liegen komplett vor. Sie müssen bei der Wiederherstellung der Dateien nicht lange suchen. Nachteil: Je nachdem, wie viele Daten Sie speichern, kann die Volldatensicherung sehr zeitaufwändig sein und viel Platz auf dem Speichermedium verbrauchen. 2.) Inkrementelle (Stufenweise) Datensicherung Es wird zunächst eine Volldatensicherung durchgeführt. Bei der ersten „inkrementellen“ Sicherung, speichern Sie nur noch jene Dateien ab, die sich seit der Volldatensicherung geändert haben. Bei allen weiteren inkrementellen Sicherungen werden jeweils nur jene Daten, die sich seit der letzten inkrementellen  Sicherung verändert haben abgespeichert. Vorteil: Sie sparen Speicherplatz und brauchen weniger Zeit für die Datensicherung. Nachteil: Bei Bedarf muss zunächst die letzte Volldatensicherung auf das System übertragen werden. Anschließend müssen alle nach der Volldatensicherung angefertigten inkrementellen Datensicherungen eingespielt werden. Wenn eine einzelne Datei wiederhergestellt werden soll, ist der Aufwand gegenüber der Volldatensicherung daher wesentlich höher. Schließlich müssen alle inkrementellen Datensicherungen und vielleicht sogar die letzte Volldatensicherung durchgesehen werden, um die aktuelle Version einer Datei zu finden. Differentielle Datensicherung  Auch in diesem Fall müssen Sie eine Volldatensicherung durchführen. Danach werden bei jeder differentiellen Datensicherung alle Daten gesichert, die sich seit der letzten Volldatensicherung verändert haben. Der Unterschied zur inkrementellen Sicherung besteht also darin, dass hier immer alle Änderungen zur ersten Volldatensicherung gespeichert werden, und nicht nur die zur Vorversion. Vorteil: Die Wiederherstellung der Dateien ist bei Bedarf schneller und unkomplizierter. Sie müssen dann nur die letzte Volldatensicherung und die aktuelle differentielle Datensicherung parat haben. Nachteil: Gegenüber der inkrementellen Datensicherung brauchen Sie mehr Zeit und Platz auf dem Speichermedium. 3.) Backup-Software  Sollte Ihnen das zu kompliziert sein, dann können Sie auch entsprechende Backup-Software einsetzen. Diese Programme, die den Speicherprozess automatisch abwickeln, gibt es auch für Privatanwender. Entsprechende Software gibt es z.B. von der Firma Acronis oder Paragon. Weitere Möglichkeit  Eine weitere Möglichkeit: Sie speichern all jene Dateien, die Sie selbst erstellt haben, auf einem externen Speichermedium. Wann und wie oft Sie Ihre Daten sichern, hängt davon ab, wie oft Sie Ihren PC nutzen und welche Daten Sie in jedem Fall benötigen. Meine Empfehlung: Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig. Gesicherte Daten sollten sicher in einem anderen Raum und getrennt vom PC aufbewahrt werden. Wenn Sie Ihre Daten später aus irgend einem Grund verlieren, können sie diese einfach wieder auf den PC aufspielen. Persönlichen Einstellungen des Betriebssystems oder Programme sind bei dieser Art der Datensicherung zwar nicht enthalten, aber diese lassen sich im Falle des Falles neu konfigurieren. Sie haben nun die Wahl: Entweder Sie nutzen eine Datensicherungssoftware oder Sie speichern nun Ihre selbst erstellten Daten regelmäßig auf einem externen Speichermedium.                                       Welche Speichermedien?   Viele Speichermedien bieten sich für private Zwecke an. Folgende Medien gibt es zur Datensicherung: CD-ROM`s, DVD`s, externe Festplatten oder USB- Stick`s. Natürlich sollen gesicherte Daten auch lange auf dem entsprechendem Datenträger haltbar sein. Geschätzt wird, dass ein DVD-Rohling bis zu 100 Jahre haltbar ist. Den meisten Privatanwender reicht das vollkommen aus. Wie lange ein Datenträger lt. Hersteller haltbar ist entnehmen Sie der unten aufgeführten Tabelle. Eine Garantie kann selbstverständlich gegeben werden.                                              Das Speichermedium ist allerdings nur eine Methode – zusätzlich müssen Sie auch sicher sein, dass Sie die Daten auch abspielen können.                        Richtig vor Datenverlust schützen                     1.) Während des Betriebs Ihres PC`S sollten Sie Erschütterungen vermeiden.                           2.) Speichermedien sollten kühl und trocken gelagert und keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.                           3.) Ihr Computer sollte keinen starken elektromagnetischen Strahlen (Lautsprecher / Elektromotoren) ausgesetzt werden,              da Ihre Daten zerstört werden können.                           4.) Sie sollten mehrere Kopien an unterschiedlichen Orten aufbewahren.                           5.) Speichermedien sollten sorgfältig beschriftet werden.   Maßnahmen, die das Benutzerverhalten betreffen:                   1.) Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob die gespeicherten Daten mit Ihrer Software noch gelesen werden können – durch den rasanten technischen Fortschritt können hier                 Probleme entstehen.                   2.) Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bestehende Textdateien als Vorlage für neue Dokumente nehmen: Speichern Sie die Dateien unter einem anderen Dokumentennamen,                wenn Sie alte Versionen behalten wollen.                   3.) Leeren Sie den „Papierkorb“ Ihres Betriebssystems und der Anwenderprogramme (etwa Mailprogramme) nicht automatisch, sondern prüfen Sie zunächst, ob irrtümlich                wertvolle Daten darin enthalten sind.                    4.) Speichern Sie die System- und Programmdateien auf einer anderen Festplatte als die von Ihnen selbst erstellten Dateien. So können Sie Letztere einfacher regelmäßig                abspeichern.                   5.) Beachten Sie die Vorsichtsmaßnahmen gegenüber Computerviren: Setzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware ein, aktivieren Sie Ihre Firewall und öffnen Sie keine E-Mails               aus verdächtiger Quelle.                   6.) Sensible Daten sollten mit Passwörtern gesichert werden.   Wie rette ich verloren gegangene Daten  Wenn Ihre versehentlich gelöschten Dateien nicht mit dem Sicherungsprogramm wiederhergestellt werden können, können Datenretter Ihre letzte Rettung sein. Verschiedene Softwarehersteller bieten dazu Programme an                                     
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Magic  Partition Recovery Stellar Phoenix Windows  Data Recovery Ich benutze b.z.w. besitze alle 3 Programme und bin damit sehr Zufrieden!!!!!!!
Hinweis: Einige Texte sind von mir selbst geschrieben, andere aus Büchern übernommen und teilweise überarbeitet worden. Manche aus dem Internet gelesen und nach Bearbeitung übernommen. Bei der großen Anzahl der Texte können einzelne Angaben zu Quellen nicht gemacht werden. Sollte ein Verfasser von Texten, Hinweise zu seinen erkennen können, so hoffe ich, daß er sein Einverständnis gibt und  bedanke mich dafür bei ihm. Bei vielen habe ich angefragt. Sollte ich den einen oder anderen vergessen haben, bitte ich diesen um sein Verständnis. Sollte er damit nicht einverstanden sein dann bitte eine E-Mail an: mailto:webmaster@computerhilfe-horch.de
Die Beschreibungen sind so genau wie möglich gehalten.  Sollte dennoch etwas schief gehen wird keine Haftung übernommen.                                                        Alle Arbeiten am PC geschehen auf EIGENE GEFAHR.